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Der Khan von Llardrien
Das llardrische Volk wird regiert von Rchohdim ap Tardok, Khan des grenzenlosen llardrischen Chanates, Bewahrer, Beschützer und Verteidiger der grünhäutigen Brüdervölker der Orksteppe, Bannerherr der Söldlinge, oberster Molochai aller Gilden, Khagan Alchokas, erster Vertrauter und Verkünder des Hexameron, legitimer Erbe des Helden Chevjak, Bezwinger des Fleesich. Dieser regiert in einer Tyrannis (allerdings nicht im Sinne einer Tyrannei, wie es heute meist verstanden wird, sondern im guten griechischen Sinne einer Alleinherrschaft), die den mittelasiatischen Khanaten (auf llardrisch übrigens "Chanate" gesprochen) nachempfunden ist.
Die Regierung wird gestützt durch die Berater des Khans (lang lebe der Khan), von denen jeder eine Art "Fachbereich" hat, was soviel heißt, wie daß es zum Beispiel einen Magieberater, einen Kriegsberater und einen Berater für göttliche Angelegenheiten gibt. Als untergeordnete Regierungseinheiten gibt es lediglich die Obmänner der Städte, d.h. eine Art "Bürgermeister", die teilweise gemeinsam mit einem kleinen Beraterstab die lokalen Angelegenheiten regeln, oder sie vor dem Khan (lang lebe der Khan) präsentieren.
Es gibt keine weiteren Grafen, Barone oder ähnliches und dementsprechend auch keine vererbbaren Lehen. Es ist möglich, daß der Khan (lang lebe der Khan) einer beliebigen Person, die sich um das Land verdient gemacht hat, ein Lehen, also einen, je nach Verdienst, Gutshof, eine Burg oder ein Schloß mit zugehörigem Gelände, auf Lebenszeit vermacht. Danach fällt dies aber sofort wieder an den Khan (lang lebe der Khan) zurück.
Im Prinzip gehört alles dem Khan (lang lebe der Khan), es gibt aber trotzdem private Gebiete, wie zum Beispiel die Felder einiger Großbauern, die Grundstücke in Städten zum Beispiel sind fast alle Privateigentum und ähnliches.
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