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Arten llardrischer Söldner

Als Anhang zu jedem Söldnervertrag zu beachten

Innerhalb der Eisenfaust gibt es vier wesentliche Gruppen, welche unterschieden werden können:

Erstens gibt es die schweren Kämpfer, welche zu Fuß unterwegs sind. Alle schweren Kämpfer können als schwer gerüstet und auch schwer bewaffnet angesehen werden. Dadurch sind sie sehr robust, teilen großen Schaden aus, sind aber als eher langsam anzusehen. Ihr Einsatzgebiet ist eine ordentliche Schlacht oder in Kombination mit anderen  Gruppen auch als gemischte Truppe. Die schweren Kämpfer gliedern sich wiederum in drei Arten:
da wären zum einen die Kröten: diese sind extrem schwer gerüstet, langsam, aber sie sind in der Lage nahezu jede Position zu halten;
zum anderen gibt es die Sturmoger: diese sind die schnellste Einheit der schweren Kämpfer und durch ihre Größe und ihre Wucht kaum aufzuhalten. Sie schlagen in jede feindliche Reihe eine Bresche, durch die andere Einheiten nachrücken können;
die dritte Art sind die Roder: diese kann man als „normal“ schwer gerüstet und bewaffnet ansehen, sie sind mobiler als die Kröten und büßen gegenüber den Sturmogern nur wenig Durchschlagskraft ein, sind aber meist eher Orks oder Menschen und somit kleiner und langsamer als eben diese.

Zweitens gibt es die eher leicht gerüsteten Kämpfer, welche zu Fuß unterwegs sind. Die Rüstungsstärke variiert hier stark, aber die Bewaffnung darf keinesfalls unterschätzt werden. In dieser Gruppe kann man auch viele Kämpfer mit Fernwaffen finden, doch ist die Fernwaffe eines llardrischen Söldners nie seine einzige Waffe und so ist ein jeder mit Fernwaffe auch als Nahkämpfer einsetzbar. Insgesamt sind die leichten Kämpfer deutlich mobiler und schneller als die schweren Kämpfer, aber entsprechend auch nicht ganz so robust. Sie sind gut für kleinere Scharmützel, welche beweglich durchgeführt werden sollen oder auch als schnelle Truppen im Rahmen einer größeren Schlacht. Ein Teil der leichten Kämpfer ist auch immer wieder einzeln oder in kleinen, gemischten Truppen unterwegs. Auch hier werden drei verschiedene Arten unterschieden:
zum einen wären hier die Schlammhüpfer: diese sind am leichtesten, meist in stabiles Leder gerüstet, sind dafür aber in jedem beliebigen Gelände einsetzbar und extrem beweglich auch als größere Einheit. Sie führen häufig schnellere, leichtere Waffen und können dem Gegner Stiche von unerwarteter Seite verursachen und weg sein, ehe sie selber angegriffen werden;
zum zweiten wären die Rassler zu nennen: diese kann man getrost als Schrecken der Feinde beschreiben, denn allein durch ihr Auftreten sorgen sie für Abschreckung und durch das charakteristische Rasseln wirken sie stets auch zermürbend auf die Moral der feindlichen Truppen;
als drittes gibt es auch hier die Treiber: diese sind auch hier als die zahlenmäßig stärkste Art anzusehen, welche mit mittelschwerer Rüstung und häufig Langwaffen einen Kern einer jeder Schlachtreihe bilden.

Drittens gibt es neben der großen Anzahl an fußlaufenden Truppen auch verschiedene Arten an berittenen Truppen innerhalb der Eisenfaust. Wenn auch zahlenmäßig nicht so stark besetzt, so sind sie durch ihre extrem Beweglichkeit und Geschwindigkeit für jeden seitlichen Hieb auf den Feind oder als schnelle Eingreiftruppe gut einsetzbar. Die Arten der berittenen Truppen unterscheiden sich im Wesentlichen anhand der Reittiere, welche recht vielfältig sind. So gibt es neben Pferden auch schwere Kampfrinder, besonders leichte und wendige Lauf- und springende Steppenvögel, gewaltige Kriegselefanten und sogar einige wenige Flugtiere für spezielle Einsätze.

Viertens sind natürlich die für viele Schlachten maßgeblichen Unterstützungseinheiten zu nennen. Auch diese gliedern sich in etliche verschiedene Arten auf, von denen hier nur die häufigsten genannt seien:
zum einen gibt es die unersetzlichen Späher: diese sorgen für Erkundungen von Wegen, feindlicher Truppenstärke und jeglicher anderer Information, welche eine geschickte Kriegsführung verlangt. Ihr Metier ist die Unauffälligkeit und die Geschwindigkeit, aber auch die Geduld, welche bisweilen bei langwierigen Beobachtungen notwendig ist. Ihre Ausrüstung ist sehr unterschiedlich und bei den meisten auch sehr breit gefächert.
zum zweiten sind die Zerkleinerer zu nennen: so brachial ihr Name ist, so effektiv sind sie. Doch ihr Ziel sind nicht die feindlichen Truppen, sondern deren schweres Gerät oder deren Wehranlagen. Sie unterminieren Mauern, zerstören gezielt Belagerungsgerät oder Depots hinter den Reihen des Feindes. Zudem beschäftigen Sie sich mit dem Bau von Belagerungsgerät wie Katapulten.
als drittes gibt es die Feuerteufel: ihr Name ist Programm. Sind sie auch eine sehr kleine Truppe, so haben sie schon manch einen Krieg im Schatten des Hauptheeres maßgeblich beeinflusst. Sie sind auf den Kampf spezialisierte Magier der llardrischen Magiervereinigung der drei Mächte, hauptsächlich aus dem Zweig des Drachen, aber bisweilen auch des Einhorn, auch wenn dann das Feuer weniger im Vordergrund steht als die Unterstützung und Heilung der eigenen Reihen.
als viertes Beispiel der verschiedenen Unterstützer sei hier noch der Tross genannt: was wäre ein Kriegszug ohne einen funktionierenden Tross? Er verpflegt die Truppen, sorgt für Nachschub von allen notwendigen Gütern und repariert verschlissene Ausrüstung oder bereitet beschädigtes Plündergut zur eigenen Verwendung auf. Häufig wird der Tross vom Auftragnehmer gestellt, doch bei größeren Kontingenten llardrischer Söldner ist ein eigener Tross unabdingbar. Dieser Tross ist natürlich ebenfalls entsprechend zu entlohnen.

Jede einzelne Art, welche von einem interessierten Auftraggeber angeheuert wird, kommt mit je einem Brüller je angefangene zehn Mann Stärke, mindestens aber einem Brüller. Bei Gesamtkontingenten von mehr als 50 Mann Stärke oder mehr als drei verschiedenen Arten von Söldnern führt ein Schädel die Truppen je angefangene 100 Mann an. Diese sind entsprechend des Vertrages zusätzlich zu entlohnen. Falls es aufgrund der Größe des Kontingents zu mehreren Schädeln kommt, wird der oberste Schädel als Dickschädel bezeichnet und führt das gesamte Kontingent.