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Das Weihrauch-Konsortium

Mit seinem blumigen Namen widmet sich das Weihrauch-Konsortium neben dem Handel mit Luxuswaren aller Art insbesondere und mit hohem Sachverstand dem Drogenhandel innerhalb und außerhalb des Chanates. Alleine geschätzte neunzig Prozent von Anbau, Verarbeitung und Vertrieb des allseits geschätzten „Schwarzen Llardriers“ liegen in den Händen des Konsortiums. Während das Konsortium im Chanat sowohl im Ankauf als auch im Verkauf aktiv ist, legen ihm die Gesetze und Regeln anderer Reiche erhebliche Probleme auf. Häufig werden Rauschmittel hier sehr kritisch betrachtet oder ihr Verkauf ist völlig verboten. Offiziell ist das Konsortium deshalb im Ausland meist ausschließlich im Einkauf tätig und veräußert die erstanden Tabakwaren, Alkoholika, teueren Stoffe und Schmuckgegenstände dann im Chanat. Es sollte aber niemand daran Zweifel hegen, dass sich das Konsortium bereits redlich darum bemüht neue und durchaus illegale Kontakte aufzubauen und den Verkauf llardrischer Rauschwaren voranzutreiben. Hauptsitz des Konsortiums ist die Hafenmetropole Chatsap, wobei auch Alchoka und Uschguri über kleinere Niederlassungen verfügen. Das Konsortium befindet sich zurzeit übrigens fest in der Hand einer alteingesessenen elfischen Familie, welche allerdings in praktischen Belangen mit einigen kleinen Goblinclans der Fleesichebene kooperiert. Das Konsortium fühlt sich in besonderer Weise den Karawansereien von Jaréch verbunden und unterhält einige spezielle Verträge mit diesen. Aber auch fast alle anderen Händlergruppen und -bünde verstehen sich ausnehmend gut mit dem Konsortium – großzügige „Weihrauchgeschenke“ haben sicherlich auch ihren Anteil an diesem Wohlwollen.